Schritt für Schritt zum Qualitäts-Schuh

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Wie ein Gabor-Schuh entsteht? Wir zeigen es im Video – vom Design bis zum fertigen Modell

Schuhe sind die Leidenschaft vieler Frauen. Doch bis eine Design-Idee zu einem Schuhliebling wird, sind 140 Arbeitsschritte und bis zu 250 Teile nötig. Hier zeigen wir, wie ein Gabor-Schuh genau entsteht, warum der Schuhleisten als das Herzstück gilt und wie viel Hightech, Handarbeit und Leidenschaft in der Schuhherstellung stecken. Alles mit dem Ziel, Schuhe zu machen, die vor allem eins sind: unwiderstehlich!

Wie Gabor die perfekte Passform garantiert? Die Antwort steckt in der Produktion und Herstellung jedes einzelnen Schuhmodells, und die setzen sich wie folgt zusammen:

Das Herzstück: Egal ob Ballerina, Pumps oder Stiefel – die Basis eines jeden Modells ist der Leisten, denn er bestimmt die Form des Schuhs. Bei Gabor werden eigene Leisten-Urmodelle aus Holz speziell für jeden einzelnen Schuh gefertigt.

Der Verstand: Die Leistenmodelleure entwerfen und modellieren die Leisten. Außerdem erfasst und nutzt Gabor eigene (Größen-)Daten für die Passform. Der Grund dafür: In der Schuhindustrie gelten noch heute offiziell die Maßtabellen der Fußvermessungen vom Anfang des 19. Jahrhunderts.

Das Bauchgefühl: Neue Leisten werden erst entworfen, wenn sich die Modelleure auf Modemessen über die neusten Trends informiert haben. Die Schuhe passen sich nicht also nur dem Fuß, sondern auch den Looks von morgen an.

Erst nach 140 Arbeitsgängen mit bis zu 250 verarbeiteten Teilen ist ein Gabor-Schuh fertig. Schritt für Schritt passiert das:


1. Der Leisten wird gefertigt. Er ist eine Art Werkzeug, auf dem der Schuh angepasst wird. Er bestimmt auch die Größe und Form jedes Modells. Fun-Fact: Bis ins 19. Jahrhundert wurde bei der Schuhproduktion für beide Füße der gleiche Leisten verwendet – linker und rechter Schuh waren also identisch, obwohl unsere Füße asymmetrisch sind.

2. Das Design entsteht: Eine weiße Schablone aus Kunststoff wird über den Leisten gezogen. Diese Schablone dient als eine Art Leinwand, auf der das Design aufgezeichnet und gestaltet wird. Dabei ergeben sich alle Einzelteile, die später aus dem Leder gestanzt werden.

3. Die Größen werden entwickelt: Das Schuhdesign wird zunächst für die Mustergröße entwickelt: Bei Gabor ist das 4 ½. Im nächsten Schritt werden die Entwürfe digitalisiert und mit Hilfe modernster CAD-Technik die Umrechnung für die verschiedenen Schuhgrößen vorgenommen.

4. Geprüftes Leder und Nähgarn in ausgewählten Farben und Qualitäten werden bestimmt. Vor und während der gesamten Produktion werden die verwendeten Materialien immer wieder Tests und Überprüfungen unterzogen, damit ein besonders hochwertiges und gesundheitlich unbedenkliches Produkt entstehen kann.

5. Die Lederteile werden ausgeschnitten. Der Vorgang wird mithilfe von Computerscannern und programmierten Schneidemaschinen ausgeführt, manchmal auch mit Stanzmessern. Für die nachhaltige Nutzung der Ressourcen und um Lederverschwendung auf ein Minimum zu reduzieren, arrangieren erfahrene Mitarbeiter die einzelnen Teile händisch an.

6. In der Stepperei werden die Teile miteinander vernäht. Ein genaues Auge und sorgfältiges Arbeiten ist wichtig – je exakter der Schuh genäht ist, umso besser ist die Qualität. Nach diesem Arbeitsschritt ist der Schaft fertig, so wird ein sohlenloser Schuh bezeichnet.

7. Das Wichtigste zum Schluss: Der Schaft wird wieder auf den Ausgangsleisten gezogen, damit die Sohle angesetzt werden kann. Diese wird genagelt, verklebt und mit Druck angepresst.

8. Nur mit Innensohle ist ein Schuh ein fertiger Schuh. Diese wird innen eingeklebt.

9. Zum Schluss wird der Schuh noch einmal kontrolliert und erhält im „Finish” seine individuelle Optik.

10. Der Schuh steht bereit, Freude zu bereiten!

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