10 Stil-Regeln für den Sommer

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Klar, freuen wir uns, wenn es nach den langen kalten Monaten endlich richtig heiß wird. Weg mit den Winter-Outfits. Hallo Sommer-Looks. Aber Vorsicht, vor allem im Büro, aber auch in der Freizeit, lauern Modefallen. Guten Stil beweisen, geht so:

„Mode ist vergänglich, Stil bleibt.“ Schon Modeikone Coco Chanel wusste, was wirklich wichtig ist. Dabei kann der Stil bei jedem anders aussehen. Das ist auch gut so, schließlich soll sich niemand in einen Style zwängen, der ihm nicht steht, sondern sich seinem Typ und Geschmack entsprechend kleiden. Allerdings gilt es trotzdem ein paar Regeln zu beachten und Fashion-Fauxpas zu vermeiden. Gerade im Sommer werden Styling-Prinzipien schnell über Bord geworfen. Leichte Kleider, statt dicker Pullover, kurze Säume statt langer Hosen, barfuß statt Strumpfhosen ... Dabei ist es gerade an heißen Tagen und im Job ratsam, guten Stil zu wahren. Was sind die Gos, was die No-Gos? Wir verraten die 10 wichtigsten Stil-Regeln für den Summer in the City:

Immer stilsicher angezogen

Feminine Klassiker wie Etuikleider, Bleistiftröcke, elegante Leder-Ballerinas und Pumps in gedeckten Farben sind auch an heißen Sommertagen Geschmacks-Garanten. Sind die Teile seriös geschnitten, kann auch der Stoff weniger werden. Apropos Stoff: Viskosejersey ist perfekt für Office-Looks – leicht und pflegeleicht, angenehm zu tragen, knittert nicht und sieht dank glänzender Optik hochwertig aus.

Stil-Regel No. 1: Stiefel zum Sommerkleid?

Wir sagen ja! Nur sollten statt dunklen, derben Winter-Boots speziellen Sommermodellen der Vortritt gelassen werden. Stiefel in hellen Farben, aus weichem Veloursleder oder mit luftigen Details wie Cut-Outs passen toll zum sommerlichen Maxi-, Midi-, Mini-Dress. Ankle-Modelle und Chelsea Boots sind die richtigen Stiefeletten-Typen für die Saison.

Stil-Regel No. 2: Strümpfe in Sandalen?

Was lange als Touristen-Schreck galt, ist in der Fashion-Szene wieder angesagt. Allerdings kommt es hier auf den fachgemäßen Einsatz an. Erlaubt sind feine Söckchen in Sandaletten oder coole Sportstrümpfe als Stilbruch. Tabu bleiben Socken in flachen Gesundheits-Sandalen – auch im Urlaub!

Stil-Regel No. 3: Wie kurz darf es sein?

Die Säume von Kleidern und Röcken sollten bis eine Handbreit über dem Knie enden. Shorts und Hotpants sind im Büro fehl am Platz, das wirkt schnell unseriös. Gerade sind Bermudas wieder im Kommen, auch dünne Culottes und Cropped-Hosen bieten stilechte Alternativen.

Stil-Regel No. 4: Wie viel Durchblick ist erlaubt?

Viele leichte Sommerstoffe haben einen Nachteil: sie sind oftmals auch transparent! Ist das Oberteil also zu durchsichtig, empfiehlt es sich ein Top – passend zur Farbe oder mit ähnlichem Muster – darunter zu ziehen. Das Gleiche gilt bei semitransparenten Röcken, ein leichtes Unterkleid oder ein Unterrock schützt vor ungewollten Einblicken. Ist der Oberstoff tatsächlich nur einen Hauch durchsichtig, hilft Unterwäsche in Nude-Tönen (=Hautfarben).

Stil-Regel No. 5: High Heels gehen immer?

Ist der Dresscode „Sommer Cocktail“ gefragt, darf es etwas schicker sein. Wer auf Gartenpartys nicht im Gras versinken will, ersetzt Schuhe mit dünnen Absätzen durch Wedges oder Blockabsätze.

Stil-Regel No. 6: Komfortabel und bequem durch die heißen Tage?

Sandaletten und Riemchensandalen schneiden oft ein, gerade bei Hitze? Sogenannte Gesundheitsschuhe schaffen Abhilfe und sind – anspruchsvoll gestylt, zum Beispiel zu Jeansröhre und zarten Kleidern – sogar im Trend. Aber bitte nicht in der Arbeit tragen, sondern nur in der Freizeit oder in kreativen Berufen.

Stil-Regel No. 7: Strumpflos glücklich?

Wenn es möglich ist, haben Nylons Sommerpause. Erlaubt der Job-Dresscode das nicht, sind hautfarbene Strumpfhosen in 20 DEN die Alternative. Ein feiner Netz-Look darf auch wieder am Bein gezeigt werden.

Stil-Regel No. 8: Underdressed oder overdressed?

Der Sommer bietet viele Stylings, die schnell up- oder downgegradet werden können. Das kann dann je nach Anlass angepasst werden. Ein Maxikleid beispielsweise wirkt tagsüber lässig mit Jeansjacke und Slippern – und am Abend oder auf Events ladylike mit Blazer und Pumps.

Stil-Regel No. 9: Mit Sandalen ins Büro?

Wer das Glück hat, an seinem Arbeitsplatz offene Schuhe tragen zu dürfen, kann seinen Füßen die Freiluftsaison in den schönsten Sommer-Sandaletten gönnen. Wer aber nicht am Pool arbeitet, sollte den Badelatschen-Look sein lassen und auf elegantere Zehensandalen aus Leder und mit Verzierung Wert legen. Wichtig ist auch: gepflegt müssen sie sein (Fuß und Schuh), Pediküre ist Pflicht, ein schöner Nagellack die Kür – Tipps und Tricks fürs Lackieren der Zehennägel gibt es gleich hier.

Stil-Regel No. 10: Wie freizügig darf es auf der Arbeit sein?

Zehensandalen? Auch wenn Off-Shoulder-Tops & Carmen-Ausschnitte angesagt und Spaghettiträger bei Hitze angenehm sind ... Schulterfrei wird in vielen Jobs nicht gerne gesehen. Abhilfe schaffen aber leichte Sommerblazer und dünne Baumwollcardigans – die lassen den Look gleich seriöser wirken und können ja in der Mittagspause draußen und nach Feierabend ganz einfach ausgezogen werden.

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